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GRÜNDER

Vor fast 4 Jahrzehnten hat Matthias Baumgartner, Künstlername MASU, dieses inzwischen 120 Jahre alte Farbrezept aus der Textilbranche entdeckt und weiterentwickelt. Er erfand viele spannende Techniken und gab diese an unzählige Interessierte mit viel Begeisterung weiter. PanArt-Farben bestehen aus einem Kleister-Acryl Gemisch das mit konzentrierten Flüssigpigmenten versehen wird. Sie zeichnen sich durch besondere Leuchtkraft und Transparenz aus, sind gut lasierend und haben einen sanften Eigenglanz. Die Farben werden relativ flüssig aufgetragen, lassen sich lange lenken und lösen andere Reaktionen aus als die der reinen Acrylmalerei. 
Was bedeutet der Name PanArt? Pan heißt altgriechisch "alles", mit dem englischen "Art"  sind wir übersetzt bei "Alles Kunst". Eine der Grundtechniken die Masu entwickelt hat nennt sich "panta rhei" benannt nach einem Zitat des griechischen Philosophen Heraklith und bedeutet „alles fließt“.
Seit einigen Jahren werden PanArt-Farben auch industriell hergestellt von der Firma FARENGO FARBEN in Gablitz, Niederösterreich.

 

TECHNIK

Die Farben werden meist mit Rolle und Stiel, die Leinwand bevorzugt  am Boden liegend, aufgetragen. Es kommen Spachteln, Kämme, Finger, selten Pinsel zum Einsatz. Die Bilder sind fast immer mehrschichtig, der gestalterische Spielraum ist grenzenlos. Die Farben brauchen längere Zeit zum Trocknen, daher können sie lange bearbeitet werden. Den Abschluss bildet ein Firnis. Die Bilder können ohne weiteres übermalt werden.

 

FLOW

”PanArt ist Imaginationsmalerei, ein mediatives Spiel mit Farbe, Formen und Licht.
Sie findet nicht im Denken, sondern im Fühlen ihren Ausdruck.” (MASU)

PanArt ist intuitives Malen, sich treiben lassen von inneren Befindlichkeiten wie Freude, Gelassenheit, Leidenschaft, Begeisterung, aber auch Ungeduld oder Traurigkeit fließen ein, es gilt auch Unzulänglichkeit anzunehmen. Farben und Formen vereinen sich zu spannenden Strukturen, es wird verdeckt und wieder hervorgeholt was sich zeigen will. Wildheit, Ordnung, Zufall und Absicht, verbindende Linien, der spontane Malakt hat meist den größten Stellenwert. So ganz nach dem Motto:

 
Die Kunst ist die Tochter der Freiheit. (Friedrich Schiller)